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82,6 Prozent der Raucher in den USA halten E-Zigaretten für genau so schädlich oder schädlicher als Tabak

https://doi.org/10.1186/s12889-022-14168-8

Eine US-Studie zeigt die fatale Fehlwahrnehmung der relativen Schädlichkeit von E-Zigaretten unter den Rauchenden in den USA. Unter den Befragten Rauchern gaben 82,6 Prozent an, dass sie E-Zigaretten für genau so schädlich oder schädlicher halten als Tabakzigaretten. Selbst unter denjenigen die vollständig auf E-Zigaretten gewechselt hatten, waren noch 33,8 Prozent dieser Meinung.

Die Autorinnen und Autoren fordern von der Politik eine bessere Aufklärung, um die Risikowahrnehmung von Raucherinnen und Rauchern in Bezug auf E-Zigaretten zu korrigieren. Dies könne durch die Bereitstellung faktenbasierter Informationen geschehen.

Öffentliche Gesundheitsbehörde müssten ihrer Rolle als glaubwürdige Informationsquelle gerecht werden und mit ausgewogene Botschaften die relativ geringeren Risiken von E-Zigaretten für Rauchende betonen.

https://doi.org/10.1186/s12889-022-14168-8

Kim S, Shiffman S, Sembower MA. US adult smokers' perceived relative risk on ENDS and its effects on their transitions between cigarettes and ENDS. BMC Public Health. 2022;22(1):1771. Published 2022 Sep 19. doi:10.1186/s12889-022-14168-8